
Herzlich Willkommen!!
Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Vergangenes Jahr verzeichnete die Rettungsleitstelle täglich ca. 303 Einsatzaufträge (305 in 2010) was eine Gesamtzahl von 110.698 Notrufen ergibt. Die Mitarbeiter der Leitstelle entscheiden anhand des Notrufes in Sekundenschnelle, wie schwer die Verletzung des zu versorgenden Patienten ist und welche Maßnahmen zu dessen Versorgung eingeleitet werden müssen. Für das weitere Vorgehen sind daher die Angaben der Anrufer enorm wichtig.
Daraufhin wird nach dem Prinzip des nächsten Einsatzfahrzeuges, das heißt, welches Fahrzeug am nächsten an der Einsatzstelle ist, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Arbeiter Samariter Bund (ASB), der Malteser Hilfsdienst (MHD) oder ProMedic (PM) alarmiert. Speziell ausgebildete Rettungsassistenten (Disponenten), mit jahrelanger Berufserfahrung in der Notfallrettung, bearbeiten alle Notrufe die bei der Rettungsleitstelle eingehen, tagsüber sind vier und nachts sind zwei qualifizierte Mitarbeiter tätig.
Auf der Rettungsleitstelle werden die Notrufe des Euronotrufes 112 (in Zusammenschaltung mit der Feuerwehrleitstelle) sowie der Rufnummer 19 222 abgefragt, welche aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe mit insgesamt rund 727.032 Einwohnern eingehen.
Alle Notrufe die auf den Notrufnummer 110 der Polizei auflaufen werden über eine Direktleitung zur Rettungsleitstelle weitergeleitet, da dort das notfallmedizinisch erfahrene Fachpersonal entsprechend professionell die passende notfallmedizinische Hilfe koordinieren kann.
Das Jahr 2011 war, trotz leichtem Rückgang, für den Rettungsdienst Karlsruhe wieder ein arbeitsreiches Jahr, welches sich in einer Gesamtzahl von 110.698 Einsatzaufträgen widerspiegelt. Die Notfalleinsätze schlugen sich mit einer Zahl von 62.020 Einsatzvorfällen nieder, davon entfallen auf die Notarztsysteme (inkl. Rettungshubschrauber) 15.031, Kindernotarzt 146 und 14.581 Fehleinsätze. 47.320 Einsätze zählt der Krankentransport.
Zwischen 8 und 18 Uhr ist die Rettungsleitstelle telefonisch am stärksten frequentiert, während die geringste Nachfrage nachts von 1 bis 5 Uhr zu verbuchen war. Auch dieses Jahr waren Herz-Kreislauf-Einsätze am häufigsten zu verzeichnen, dicht gefolgt von chirurgischen Notfällen.
Rund 1,79 Mio. Kilometer fuhren die DRK-Rettungsfahrzeuge (Rettungswagen, Krankentransportwagen und Notarzteinsatzfahrzeuge) im Jahre 2011.
Wichtig ist hier noch zu erwähnen, dass die vielen Einsatzstunden der ehrenamtlichen Bereitschaften bei Großeinsätzen oder der ehrenamtlichen Notfallhelfer, die oft schon vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes Ersthilfe leisten, hier nicht aufgeführt sind.
Text: DRK Kreisverband Karlsruhe e.V.

Gemeinsam mit den Bereitschaften Bruchhausen, Ettlingen und Ettlingenweier sicherten wir am 14. Januar 2012 den Narrenumzug der Moorteufel in Ettlingen-Bruchhausen sanitätsdienstlich ab.
Unser KTW stellte einen Sanitätsposten entlang der Umzugsstrecke, unser MTW war im Rahmen der Führungsgruppe der SEG-Süd im Einsatz und stellte die Ausrüstung für die Einsatzleitung im DRK-Raum in der Geschwister-Scholl-Schule.
Insgesamt waren 17 DRK-Helfer im Einsatz. Unsere Bereitschaft war mit 5 Aktiven von 13.30 Uhr bis 17 Uhr vor Ort. In diesem Zeitraum fielen nur wenige Kleinversorgungen bzw. Hilfeleistungen an.
Der deutsche Wetterdienst (DWD) warnt eindringlich vor dem Orkan „Andrea“. Von der nördlichen Nordsee aufkommend hat das Orkantief „Andrea“ Deutschland mit großer Wucht erreicht und zieht weiter nach Südskandinavien. Bis heute Abend werden schwere Sturmböen, im höheren Bergland auch Orkanböen erwartet.
Es ist mit Starkregen und in höheren Gebirgslagen mit starken Schneefällen und Schneeverwehungen zu rechnen. Als Folge der starken Niederschläge ist weiterhin mit Hochwasser in den Flussniederungen zu rechnen.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern heute und bis zum Abklingen des Orkans den Aufenthalt im Freien auf das Notwendigste zu beschränken. Während des Orkans und unmittelbar danach sollten Sie nicht in Wälder und Gehölze gehen und die Nähe von Bäumen, Baukränen, Gerüsten und anderen besonders sturmgefährdeten Objekten meiden.
Download: Faltblatt Unwetter
Quelle: BBK

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